
Sonne in Paris
Nein wirklich nicht! Es ist zwar nicht mehr Sommer und manchmal etwas kühl, aber von Schneefall, Minusgraden und Frostbeulen sind wir weit entfernt. In der Sonne ist es angenehm warm und man kann auch noch am Abend unterwegs sein, ohne die Handschuhe anzuziehen.
Der heutige Tag startete ein wenig friedlicher. Nach dem Frühstück mussten endlich einmal die Daten von den Kameras gesichert werden und das dauert seine Zeit. So sind wir erst um etwa 9:30 vom Hotel weggekommen.
Wir machten uns auf den Weg zum Friedhof Pére Lachaise um einige berühmte Persönlichkeiten zu besuchen. Unter anderem das Grab von Jim Morrison, Victoir Noir oder Allan Kardec. Vielleicht werden die Legenden ja war und die Wünsche gehen in Erfüllung… Die Betroffenen wissen ja Bescheid, was und wie sie es sich gewünscht haben.

Jim Morrison

Victoir Noir

Allan Kardec
Nach diesem ausgiebigen Sparziergang ging es mit der Métro wieder in die Stadt.

Métro in Paris
Jetzt sind schon fast alle wie die Profis unterwegs und die anfänglichen Schwierigkeiten sind vorbei. Natürlich sind wir noch nicht so schnell und hektisch wie die Pariser selbst unterwegs.

Hektik in der Métro
Nach einem Mittagessen bei Subway (mit Gratis-Getränken, die Pariser sind einfach freundlich und schauen auf die SchülerInnen) ging es weiter zur Arena von Lutetia einem römischen Überbleibsel und zum Panthéon. Das Gebäude selbst ist der Gedenktempel der Franzosen in denen die wichtigsten Persönlichkeiten begraben (panthéonisiert) werden. Diese Ehre ist so groß, dass sie nur der Staatspräsident selbst, verleihen kann. Im Panthéon präsendierte auch Léon Foccault das nach ihm benannte Pendel, welches heute (als Nachbau) noch zu sehen ist. Geduldige Menschen können hier die Erdrotation erkennen.

Foccaultsche Pendel
Die Architektur und die Ausstattung der ehemaligen Kirche aus der Sicht der Kunst und Architektur kann Mjr. Flo wieder einmal treffend zusammenfassen: “Schrecklich! Wie ein Perlenkiste die geschüttelt wurde und in der die Perlen in Reih und Glied liegen. Grauenhaft!”
Natürlich wurde auch heute an allen möglichen Stellen an den Projekten weitergearbeitet. Dies ist einfach traumhaft in Paris, dass dies hier möglich ist. Im Gegensatz zu Österreich, wo sitzende und zeichnende Menschen in einem Museum ein schreckliches Vergehen wären.

Martina beim Zeichnen am Friedhof

Karina zeichnet mitten im Panthéon

Verena fotografiert im Panthéon

Skizze von Figuren im Panthéon

Annas Entwurf eines Details im Panthéon
So, das war der Bericht unseres Tages in Paris. Glücklicherweise war er sonnig und warm (eine kleine Boshaftigkeit für die Daheimgebliebenen!) und auch nicht zu lange, denn heute war schon um 18:00 Schluß. Freut euch schon auf den morgigen Bericht aus der Innenstadt und dem Louvre.
Erstellt vor 10 Monatn und 4 Wochen um 22:13. 6 Kommentare

Sonnenaufgang im Quartier Latin
Endlich ist es soweit: Die Sonne scheint!
Nach zwei Tagen mit immer wieder Nieselregen, hatten wir heute den ersten wirklich schönen Tag.
Dazwischen war es, wegen dem Wind, zwar immer wieder kühl, aber in der Sonne konnte man sich gut aufwärmen.
Um etwa halb Acht machten wir uns auf den Weg um das Quartier Latin, das momentane Künstler- und Studentenviertel, zu besuchen.
Nach der Fahrt mit der Métro wurden wir mit einem super Sonnenaufgang belohnt.
Klar, wärmten wir uns da auf und es ging langsam weiter zu Notre-Dame de Paris.
Kurz nach dem wir ums Eck gebogen sind, tauchte Notre-Dame im Sonnenaufgang auf:

Notre-Dame de Paris
Klar wurden die Schimären aus “Der Glöckner von Notre Dame” ausgiebig bewundert. Ein Tele macht es halt möglich!

Les chimères
Irgendwo am Weg durch die Stadt tauchte auf einmal ein Ausserirdischer auf:

ET - Nach Hause telefonieren
Nun wanderten wir in der Sonne über das Rathaus mit beieindruckenden Fontänen…

Fontäne beim Hôtel de la Ville
…und weiter zum Museum Centre Georges Pompidou. Dort war einerseits eine Ausstellung zur Frau in der Kunst und andererseits die Klassiker wie Picasso, Miro oder Dali zu sehen. Was wir auch entdeckten war ein Plakat an Mjr. Flo und Mjr. Tom. Wir fragen und nur: Wer ist gemeint?

Mjr. Tom vs. Mjr. Flo
Danach ging es weiter zum?

Tour d'Eiffel
Um 16:00 gingen wir auf den Eiffelturm rauf und die Meinungen pendeln über Super und Eindrucksvoll bis Cool. Der Sonnenuntergang war beeindruckend und auch in der Nacht die Beleuchtung und das Klitzern begeisterten. Leider können wir euch keine Photos vom beleuchteten Eiffelturm zeigen. (Es ist leider verboten). Aber was wir euch bieten können, sind Photos von der harten (und erfolgreichen) Arbeit an den Projekten:

Skizzieren

Photographieren beim Hôtel de la Ville

Zeichnen im Centre Pompidou
Erstellt vor 10 Monatn und 4 Wochen um 09:11. 1 Kommentar

Arc de Triomph, © 2008, Clemens Gull
Der berühmte Triumphbogen steht am Place d’etoile (place Charles de Gaulle) mitten im größten Kreisverkehr von Paris. Er ist Teil der “axe historique”, welcher vom Louvre über den Place de la Concorde über den Arc de Triomph bis zu La Défense geht.
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Metrostation, © 2008, Clemens Gull
Die berühmte Pariser U-Bahn ist DAS perfekte Verkehrsmittel um in dieser Metropole schnell von A nach B zu kommen.
Sie ist die viertälteste U-Bahn in Europa, nach Londong (1863), Budapest (1896) und Glasgow (1896).
Sie wurde am 19. Juli 1900 zur Weltausstellung in Paris eröffnet. Das Netz hat eine Länge von über 200km, 16 Linien und über 360 Station. Damit hat man etwa alle 500m eine Station oder überirdisch innerhalb von 5 Minuten Fußweg einen Eingang in die Unterwelt.
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Erstellt vor 11 Monatn um 17:05. 1 Kommentar
Paris ist eine wunderschöne Stadt die ich im Oktober 2008 mit der 4AFKUA zum zweiten mal besucht habe. Es waren schöne acht Tage die ich sehr genossen habe, nicht nur wegen der Stadt selber, sondern auch wegen dem ganzen Spaß den wir dort hatten. Jeder von uns hat sich selbst sein Projekt aussuchen können und so habe ich das Thema “Graffiti” gewählt. Dieses Thema hat mich immer schon interessiert und ich habe schon einige Fotos von Graffiti-Art aus Wien und Salzburg gemacht. So hat mich natürlich besonderes interessiert was nun der Unterschied ist zwischen den Verschiedenen Städten und der Graffiti-Art.
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Jeder, wirklich jeder, kennt sie. Die Symbole auf den Toilettentüren, die weißen Streifen auf der Straße oder das grüne Männchen in der Ampel. Alles Piktogramme und Zeichen die uns tagtäglich begegnen, aber nie richtig von uns wahrgenommen werden. Sie sind so einfach gehalten dass man nicht auf ihr Design, sondern auf ihre Bedeutung achtet. Genau dieses Thema hat mich gereizt als wir uns ein Projekt-Thema für die Klassenfahrt nach Paris suchen mussten. Aber nicht nur Piktogramme standen auf meiner Liste. Auch Schilder und Wegweiser fallen (für mich) in diesen Themenbereich. weiterlesen…
Erstellt vor 11 Monatn und 3 Wochen um 18:16. 1 Kommentar
Nun darf ich vorstellen, das sind ein paar Auszüge aus meinem Projekt “Paris aus der Froschperspektive”. Ich war dort im Oktober 2008 mit meiner “Ex-Klasse” auf Projektwoche, hierbei sind diese Fotos entstanden. Gewählt habe ich dieses Thema, weil ich wissen wollte, wie es eigentlich ist eine Großstadt von unten anzusehen. Man fährt als Tourist in eine Stadt und sieht so viele Sachen, das man die kleinen Dinge schon wieder vergisst. Teilweise habe ich dann nicht einmal mehr hingeschaut, sondern nur Fotos gemacht, so wie richtige Touris das nunmal tun. Als ich dieses Verhalten bemerkt habe, versuchte ich so gut wie möglich alles bewusst anzusehen und nicht nur zu fotografieren. Dabei kam ich auf dieses Thema. Es interessierte mich, einmal einen anderen Blickwinkel einzunehmen, eine Großstadt einmal ganz ungewohnt von unten zu sehen. weiterlesen…
Erstellt vor 12 Monatn um 23:18. 2 Kommentare